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Synthetische Treibstoffe sauber verbrennen


Automobile mit Verbrennungsmotor stehen unter Druck. Die politischen Entscheide zielen darauf ab, Diesel- und Benzinmotoren zur Eindämmung des Klimawandels durch elektrisch angetriebene Fahrzeuge zu ersetzen. Doch selbst wenn Benziner und Dieselautos der Vergangenheit angehören sollten: Die Energieumwandlung mittels Verbrennung wird auch in der künftigen Energieversorgung ihren Platz haben, vor allem mit Wasserstoff und anderen synthetischen Brenn- und Treibstoffen aus nachhaltiger Produktion. Wie die entsprechenden Verbrennungsprozesse schadstoffarm und effizient ausgestaltet werden können und wo die geeigneten Einsatzgebiete sind, haben Experten und Expertinnen aus Wissenschaft und Industrie bei einer Fachtagung an der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich diskutiert.

Lesen Sie den Fachartikel „Synthetische Treibstoffe sauber verbrennen„.

Dr. Benedikt Vogel, Wissenschaftsjournalist, im Auftrag des Bundesamts für Energie (BFE)

 

2 Kommentare
  1. Werner Zumbrunn
    Werner Zumbrunn sagte:

    Gemäss dem im Artikel erwähnten Prof. Boulouchos wären synthetische, mit erneuerbarer Energie hergestellte Treibstoffe schon heute konkurrenzfähig, wenn man den CO2-Preis auf 600 Euro/Tonne anheben würde. 600 Euro/Tonne CO2 würden in etwa zusätzliche Kosten von 1.80 Fr./Liter Treibstoff bedeuten. Die Auswirkungen auf die Jahreskosten eines „TCS-Muster-PWs“ (Neupreis CHF 35’000, jährliche Laufleistung 15’000 km) wären eine Verdopplung der Treibstoffkosten von 1’582 Fr./Jahr auf ca. 3’200 Fr./Jahr. Die km-Kosten würden dann von 70 Rp./km auf ca. 81 Rp./km steigen, wären also verkraftbar.
    Warum beschreiten wir diesen Weg nicht? Weil die Mehrheit unserer Politiker/-innen diejenigen Parteien und Verbände fürchten, die schon bei einer zusätzlichen Belastung des Treibstoffs mit 1 Rp./Liter laut aufschreien.

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  2. Jürgen Baumann
    Jürgen Baumann sagte:

    Umweltschutz hat ein Preisschild. Aber warum hat Umweltverschmutzung durch das Verbrennen kein geeignetes Preisschild? Wir haben jeden Tag den „Black out“ aus zahllosen Verbrennungsmotoren zu erdulden. Man sehe sich nur mal die „frische“ Farbe der Abgasrohre an. Ständig umwehen uns die sieben Wohlgerüche des Orients: Stickoxide NOx, teilverbrannte Kohlenwasserstoffe CxHy, andere flüchtige organische Substanzen wie das krebserregende Benzol, Kohlenmonoxid CO, Schwefeldioxid SO2, Feinstaubpartikel aller Grössen und natürlich das klimaschädliche Kohlendioxid. Und warum sind die genau in der Höhe der Kinderwagen angebracht? Sollen damit die Lungen der lieben Kleinen „gestärkt“ werden, damit den Lungenfachärzten die Arbeit nicht ausgeht? Leitet einfach mal die Abgase zuerst durch die Passagierkabine. Dann hört dieser Unsinn schlagartig auf. Es gibt schliesslich heute viel bessere emissionsfreie Lösungen.
    Eine saubere Verbrennung fossiler oder synthetischer Treibstoffe dürfte trotz aller technischen Tricks auch in Zukunft so selten sein wie Blauwale in „Lac Leman“.

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