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Pilotproduktion für Hochleistungssolarzellen

Bild: Courtesy of Meyer Burger AG

In Zusammenarbeit mit dem Photovoltaik-Center des CSEM entwickelt und erprobt die Firma Meyer Burger AG neuartige Solarzellen, die eine höhere Effizienz erreichen und günstiger produziert werden können. Basierend auf der sogenannten Heterojunction-Technologie (HJT) wurde für die Fabrikation der Solarzellen ein innovatives Produktionsverfahren geschaffen. Bei der HJT-Solarzelle besteht das Kernmaterial wie bei der klassischen Solarzelle aus einer kristallinen Siliziumschicht. Diese wird aber zusätzlich mit nicht-kristallinen Siliziumschichten belegt, um den Wirkungsgrad zu erhöhen.

Im Rahmen des Pilotprojekts wurden drei Generationen von HJT-Solarmodulen entwickelt und das Kosten-Nutzen-Verhältnis kontinuierlich gesteigert: Der Produktionsprozess und das Material liessen sich damit optimieren (z.B. dünnere Siliziumschichten, günstigeres Kupfer anstatt Silber für die Metallkontakte, günstigere Antireflexschicht) und die Effizienz steigern. Die Hochleistungssolarzellen können sowohl auf ihrer Vorderseite als auch auf der Rückseite Sonnenstrahlen nutzen. Die Solarmodule können daher bis zu 23 Prozent der Sonnenenergie in Strom umwandeln.

Das Projekt in Hauterive (NE) wurde von den Partnerfirmen, dem Kanton Neuenburg und dem Bundesamt für Energie im Rahmen des Pilot-, Demonstrations- und Leuchtturmprogramms unterstützt. Mehr erfahren Sie im kürzlich erschienen Schlussbericht sowie in einem Info-Clip und Fachartikel.

Andrea Wismer, Hochschulpraktikant Cleantech, BFE

Bild: Courtesy of Meyer Burger AG

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