Wie wahrscheinlich ist ein Blackout in der Schweiz? Das Netz läuft seit Jahrzehnten stabil. Trotzdem sorgen sich die Betreiber. Mit dem ungeplanten, längeren Ausfall von Beznau 1 realisierte Swissgrid beispielsweise, dass in der 220-kV-Netzebene zu wenig Strom vorhanden ist. Es könnte zwar mehr Strom importiert werden, es fehlen aber die Transformatoren, um ihn von 400 kV auf 220 kV zu transformieren. Europaweit beschäftigen die Netzbetreiber die immer grösser werdenden Leistungen der PV- und Windkraftanlagen. Diese beteiligen sich nicht an der Netzregelung – sie dürfen nicht. Das liegt an den gesetzlichen Bestimmungen: Mit subventionierten Anlagen soll nicht zusätzlich Geld verdienen werden.
An der Fachtagung Netzimpuls ’16 am 17./18. März in Luzern berichten Fachleute aus der Praxis über alle Spannungsebenen des Netzes hinweg. Die Referenten thematisieren beispielsweise das Engpassmanagement oder das Hochfahren nach einem Blackout. Sie werfen auch einen Blick in die Zukunft, zu den Speichern und der Vision des digitalen Netzes. Weitere Informationen zur Tagung und Anmeldung unter www.electrosuisse.ch/netzimpuls.
Guido Santner, Leiter Fachgesellschaften Electrosuisse
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