2002 hatte die deutsche Expertengruppe AkEnd ein Auswahlverfahren für Endlagerstandorte vorgeschlagen. Die Schweiz hat davon gelernt und 2008 ein auf die Schweiz adaptiertes Auswahlverfahren für geologische Tiefenlager festgelegt. Heute läuft die Suche nach konkreten Standorten für die Entsorgung der radioaktiven Abfälle.
Deutschland steht am Anfang. Die Kommission Lagerung hoch radioaktiver Abfallstoffe soll Vorschläge für ein Standortauswahlverfahren erarbeiten und sich mit Anforderungen an das Verfahren und der Beteiligung der Öffentlichkeit befassen. In diesem Rahmen organisierte sie am 5. Dezember 2014 in Berlin eine Anhörung zum Thema „Internationale Erfahrungen“.
Expertinnen und Experten präsentierten den aktuellen Wissensstand im Ausland zu Geologie und Sicherheit, Gesellschaft, Öffentlichkeitsbeteiligung und Governance sowie zur Forschung. Das Schweizer Verfahren stiess auf positive Resonanz. Deutschland schaut über die Grenze und will vom Verfahren und den Erfahrungen aus der Schweiz lernen. Was ja schon mal ein Super-Start ist.
Michael Aebersold, Sektionsleiter Entsorgung radioaktive Abfälle

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