Am Symposium des Fachverbands für Strahlenschutz, das vom 22. bis 24. September 2014 in Mainz stattfand, ging es um das Thema „Zwischenlager – Dauerlager – Endlager: Wo bleiben wir mit unseren radioaktiven Abfällen?“ Unter anderem zeigten Studierende des Studiengangs Visuelle Kommunikation der Hochschule Pforzheim in einer Werkschau, wie man sich aus ganz unterschiedlichen Perspektiven dieser Frage annähern kann.
Im Fokus des Symposiums stand jedoch der verantwortungsvolle Umgang mit den vorhandenen radioaktiven Abfällen. Mein Fazit: Langfristig führt kein Weg an der Lagerung in tiefen geologischen Schichten vorbei, um Worst-Case-Szenarien wie menschliches Eindringen oder die Verstrahlung der Umwelt zu verhindern. Solche Risiken bestünden, wenn die Abfälle langfristig oberirdisch gelagert würden und so direkt bewussten oder unbewussten menschlichen Einwirkungen oder starken klimatischen Veränderungen ausgesetzt würden.
Michael Aebersold, Sektionsleiter Entsorgung radioaktive Abfälle
Foto: Copyright Luisa Schulze

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